ZET-Forschungskooperation mit der Hochschule Hof im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken auf dem Gebiet der Leistungsmessung von Prozessen zur Gewindeherstellung

Mit dem Thema der Leistungsmessung von Gewindebohrprozessen beschäftigt sich das Projekt „EET: energy efficient tapping“ an der Hochschule Hof, in das der Lehrstuhl für Mechatronik von Prof. Dr.-Ing. Mark.-M. Bakran involviert ist. Das Ziel des Projekts ist die Analyse des Leistungsbedarfs von verschiedenen Prozessabläufen beim Gewindebohren zur Energiereduzierung.

Der moderne Fertigungsprozess fordert höchste technologische Daten für einen wirtschaftlichen Prozess, bei gleichzeitiger hoher Prozesssicherheit.

Durch den Einsatz von Zusatzapparaten beim Gewindebohren ist es möglich mit wesentlich höheren Schnittdaten zu fertigen als dies in der Praxis größtenteils üblich ist. Diese fordern bzw. ermöglichen aber auch gleichzeitig neue Bearbeitungsstrategien, die ein Potenzial zur Energieeinsparung bieten.

Im Rahmen des Projekts werden diese verschiedenen Prozessabläufe auf ihre leistungsmäßigen Anteile bei der Fertigung eines Gewindes untersucht. Die dafür erforderliche Leistungsmessung auf Basis eines Prozessüberwachungsgeräts (S1WP, Fa. Pilz) wurde an der Hochschule Hof aufgebaut und weiterentwickelt. Für die Verifizierung dieses Messaufbaus und für eine detaillierte Untersuchung der einzelnen Leistungsanteile validiert der Lehrstuhl für Mechatronik die Messergebnisse mit den Messungen durch ein Präzisions-Leistungsmessgerät (LMG500 von Fa. ZES ZIMMER). Dieses Messgerät wurde vom Zentrum für Energietechnik aus TAO-Mittel der Universität Bayreuth für das Key-Lab „Analytik in der Energietechnik“ beschafft.

Forschungskooperation HS Hof

Bild v.l.n.r.: M.Sc. Andreas März (LfM), Dipl.-Ing. Jürgen Rubitzko, Prof. Dr. Marco Linß, Dipl.-Ing. Robert Michael

 

Anschrift

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Prof.-Rüdiger-Bormann-
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