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ZET - Zentrum für Energietechnik

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Laufende Projekte

ZET-Reallabor Energiezukunft WunsiedelEinklappen

ZET-Reallabor Energiezukunft Wunsiedel

Inhalt/Ziele:

Wesentliches Ziel des Projekts ist es, in Wunsiedel eine der größten deutschen Power-to-Gas (PtG)-Anlagen zu verwirklichen und durch das Zentrum für Energietechnik der Universität Bayreuth zu einem Reallabor Energiezukunft werden zu lassen. Das PtG-Konzept ist ein wichtiger Baustein in der Sektorkopplung. Dabei werden Stromüberschüsse der erneuerbaren Energiequellen Wind und Sonne genutzt, um Wasserstoff mittels Elektrolyse zu erzeugen. Dies macht eine stoffliche Speicherung realisierbar. Anschließend kann der Wasserstoff in Mobilitäts- oder Industrieanwendungen zeitversetzt zum Einsatz kommen. Für das beantragte Projekt bietet der Standort Wunsiedel durch die bestehende Infrastruktur des Energieparks und die damit verbundenen Synergie- und Anwendungspotentiale einzigartige Voraussetzungen.

Die Arbeiten des ZET zielen auf eine Betriebsoptimierung von PtG-Anlagen unter Berücksichtigung der Verschaltungs- und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Energieerzeugungseinheiten ab. Dies wird exemplarisch anhand des Standorts Wunsiedel wissenschaftlich untersucht. Des Weiteren werden Konzepte wie die Erzeugung synthetischer Kraftstoffe (sogg. Efuels) für eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Erweiterung der Anlage erforscht. Die Forschungsarbeiten werden durch vier wissenschaftliche Mitarbeiter des ZET im Reallabor am Standort Wunsiedel durchgeführt. Die Doktoranden werden durch die ZET-Lehrstühle Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT), Chemische Verfahrenstechnik (CVT), Elektrische Energiesysteme (EES) und Bioprozesstechnik (BPT) betreut.

Laufzeit: 01/2021 - 12/2024

Finanzierung: Oberfrankenstiftung

Projektpartner: WUN H2 GmbH

Kontakt: Zentrum für Energietechnik

Geothermie-Allianz BayernEinklappen

Geothermie-Allianz Bayern

Inhalt/Ziele:

Das bayerische Verbundprojekt verfolgt einen ganzheitlichen Forschungsansatz zur verbesserten Nutzung der Tiefen Geothermie. Das ZET ist insbesondere in das Teilprojekt „Effiziente und flexible Kraftwerke“ eingebunden. Dort werden obertägige Anlagen und Kraftwerke zur geothermischen Energieerzeugung untersucht und optimiert. Der Fokus liegt einerseits auf möglichen Kreislaufkonzepten und dort eingesetzten Fluiden, die in Kombination einen hohen Wirkungsgrad und eine flexible Auskopplung von Wärme erlauben. Wirkungsgradsteigernde Optimierungsmaßnahmen sollen in einer Versuchsanlage umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen auch Fragestellungen zur Dimensionierung, der besten Anlagenvariante und möglicher Standorte beantwortet werden. In zukünftigen Strommarktszenarien sollen die Chancen und Risiken für die Bereitstellung von Regelenergie bei Geothermie-Anlagen im KWK-Betrieb bewertet werden. In enger Kooperation mit Betreibern soll der Eigenbedarf von existierenden Anlagen reduziert werden. Neben der Tauchkreiselpumpe (siehe eigenes Teilprojekt) ist hier insbesondere das Kondensationskonzept zu untersuchen. Hier wird zwischen indirekter Kondensation durch einen Kühlkreislauf mit der Verdunstung von Wasser und direkter Kondensation des Arbeitsmediums durch Luftkondensatoren unterschieden. Hybride Varianten erlauben eine besonders effiziente Rückkühlung.

Laufzeit: 01/2016 - 12/2024

Finanzierung: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Projektpartner: TU München, FAU Erlangen, HS München

Kontakt: Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse

Untersuchungen zur Verbesserung semi-empirischer Korrelationen für die Beschreibung der Verdampfung (...)Einklappen

Untersuchungen zur Verbesserung semi-empirischer Korrelationen für die Beschreibung der Verdampfung und Kondensation zeotroper Gemische

Inhalt/Ziele:

Ziel dieses Projekts ist die Bereitstellung von semi-empirischen Korrelationen zur Auslegung von Verdampfern und Kondensatoren in Kompressionskreisprozessen, die ein zeotropes Gemisch als Arbeitsfluid führen. Diese Berechnungsgleichungen für den Wärmeübergang sollen einige wenige anpassbare gemischspezifische Parameter enthalten, die idealerweise an standardisierten Versuchsapparaturen schnell und präzise mit möglichst geringen Stoffmengen ermittelt werden können. Ein physikalischer Hintergrund der Gleichungen soll den gekoppelten Wärme- und Stoffübergang an der Phasengrenze abbilden, so dass sowohl Phasengleichgewichtsdaten des Gemisches wie auch kinetische Transportgrößen einfließen müssen. Das Vorgehen soll eine schnelle, aber belastbare Vorhersage des thermohydraulischen Verhaltens neuer Arbeitsfluide für Kälteanlagen, Klimaanlagen und ORC-Anlagen sowie die notwendige Dimensionierung der Wärmeübertrager ermöglichen. Diese Informationen sind u.a. erforderlich, um die Sinnfälligkeit eines neu vorgeschlagenen Kältemittelgemisches in den jeweiligen Anwendungsfeldern frühzeitig beurteilen zu können.

Laufzeit: 08/2018 - 11/2023

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektpartner: Institut für Thermodynamik (IfT), Leibniz Universität Hannover

Kontakt: Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse

Neue Sensorik für die Prozessoptimierung von SCR-Verfahren und Partikelabscheidung an BiomasseverbrennungsanlagenEinklappen

BioFeuSe - Neue Sensorik für die Prozessoptimierung von SCR-Verfahren und Partikelabscheidung an Biomasseverbrennungsanlagen

Inhalte/Ziele:

Als Bestandteil einer regenerativen Energieversorgung müssen zukünftig verstärkt biogene Rest- und Abfallstoffe energetisch genutzt werden. Die dabei entstehenden Schadstoffemissionen müssen mittels geeigneter Messsysteme überwacht und ggf. durch entsprechende Abgasreinigungssysteme gemindert werden. Bei der Konversion biogener Reststoffe entstehen aufgrund relativ hoher Stickstoffgehalte erhöhte NOx-Emissionen, welche durch geeignete Verfahren wie die selektive katalytische Reduktion (SCR) gemindert werden können. Für die Überwachung und Steuerung von SCR-Systemen werden geeignete Sensoren benötigt, um eine automatische Dosierung der optimalen Reduktionsmittelmenge realisieren und die Einhaltung relevanter Grenzwerte (NOx, NH3) überwachen zu können.

Die bislang am Markt verfügbare Sensorik ist nicht selektiv genug und die verfügbare Messtechnik ist zu teuer für den Einsatz in kleinen dezentralen Biomasseanlagen. Daher wird in dem Forschungsvorhaben die Entwicklung neuartiger Sensoren und Sensorprinzipien zur Messung von NOx und NH3 angestrebt, welche wirtschaftlich für die Steuerung von SCR-Systemen und das Monitoring von Reststoffanlagen eingesetzt werden können.

Ein Einsatz der Sensorik in entsprechend gekoppelten Systemen für Stickoxidminderung und Partikel-Abscheidung ermöglicht eine Prozessoptimierung, wodurch auch eine Minderung der Partikelemissionen erreicht werden kann.

Laufzeit: 07/2021 - 06/2024

Finanzierung: BMWK, Projektträger Jülich

Projektpartner: Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ), CPK Automotive, GmbH & Co. KG, H+H Engineering & Service GmbH

Kontakt: Lehrstuhl für Funktionsmaterialien

e-Tractiv – Energieeffiziente Tractionsantriebs-Innovationen für den Schienen-Verkehr der ZukunftEinklappen

e-Tractiv – Energieeffiziente Tractionsantriebs-Innovationen für den Schienen-Verkehr der Zukunft

Inhalte/Ziele:

Der Schienenpersonenverkehr ist schon heute der umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsträger. Trotzdem besteht weiterhin die Notwendigkeit, Emissionen zu reduzieren, um die von der Bundesregierung anvisierten Ziele des Klimaschutzplans 2050 zu erreichen. Hierzu kann auch der Schienenverkehr durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Antriebstechnik beitragen. Der Forschungsverbund „e-Tractiv“ hat sich das Ziel gesetzt, durch verschiedene Maßnahmen im Bereich der Antriebstechnik für ein typisches S-Bahnfahrzeug eine Reduzierung des Energieverbrauches um ca. 15% zu erreichen. Zur Erreichung der o.g. Zielstellung sollen Innovationen im Bereich des Traktionssystems erforscht und untersucht werden (Beitrag zur Energieverbrauchsreduzierung ca. 12%). Kern der Innovationen stellt die Nutzung von SiC-Leistungshalbleitern dar, die neue Ansätze im Gesamtsystem Traktion ermöglicht. Weiterhin soll ein energieoptimales Kühlsystem zur Stromrichterkühlung entwickelt und erprobt werden, welches insbesondere auf die Hilfsbetriebe (z.B. Klimaanlagen) zielt. Hiervon verspricht man sich eine Energieverbrauchsreduzierung um etwa 3%. Weitere Schwerpunkte im Projekt liegen in der Erforschung einer optimierten Ansteuerungstechnik.

Laufzeit: 07/2020 bis 06/2023

Finanzierung:Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Projektpartner: Siemens Mobility GmbH, Infineon Technologies AD, TLK-Thermo GmbH

Kontakt: Lehrstuhl für Mechatronik

SiC4HVDC - Effizienzsteigerung in der Hochspannungsgleichstromübertragung mit Hochleistungshalbleitern aus SiCEinklappen

SiC4HVDC - Effizienzsteigerung in der Hochspannungsgleichstromübertragung mit Hochleistungshalbleitern aus SiC

Inhalte/Ziele:

Das Forschungsprojekt SiC4HVDC hat zum Ziel, die Potenziale von Hochleistungshalbleitern auf SiC-Basis für den Einsatz der Hochspannungsgleichstromübertragung auszunutzen. Die geringen Durchlassverluste und die rein ohmsche Kennlinie eines SiC-Leistungshalbleiters ermöglichen eine deutliche Steigerung der Effizienz bei der Wandlung von Wechsel- in Gleichstrom und umgekehrt. Auch im Teillastbetrieb sind auf diese Weise hohe Wirkungsgrade möglich.

Laufzeit: 03/2021 bis 02/2024

Finanzierung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Projektpartner: Siemens Energy Global GmbH

Kontakt: Lehrstuhl für Mechatronik

Analyse der Redundanzumschaltung und weiterer Betriebsparameter von 3-Level InverternEinklappen

Analyse der Redundanzumschaltung und weiterer Betriebsparameter von 3-Level Invertern

Inhalte/Ziele:

Die Forschungsarbeit behandelt die Optimierung einer bereits vorhandenen Ansteuerung eines ANPC Inverters an einem Maschinenprüfstand mit einer IPMSM sowie den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse auf andere Maschinentypen, welche simulativ betrachtet werden. Zudem werden weitere betriebsrelevante Parameter von 3-Level Invertern untersucht.

Laufzeit: 11/2022 bis 09/2023

Projektpartner: Industrie

Kontakt: Lehrstuhl für Mechatronik

Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Strommessung mit Sense BauelementenEinklappen

Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Strommessung mit Sense Bauelementen

Inhalte/Ziele:

Durchführung von Strommessungen mit Sense Bauelementen; Zusammenstellung, Auswertung und quantitative Bewertung der Forschungsergebnisse.

Laufzeit: 07/2022 bis 06/2023

Projektpartner: Industrie

Kontakt: Lehrstuhl für Mechatronik


Verantwortlich für die Redaktion: Prof. Dr. Ing. Dieter Brüggemann

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